Cafébesuch

Mein aktuelles Projekt ist fertig. Ich wollte diesmal etwas mehr ins Detail gehen und aus dem Kopf ein einfaches Szenario schaffen.

Café 42
Café 42
Dafür habe ich zum ersten Mal die App Tayasui Sketches für das iPad Pro verwendet. Die App ist wirklich genial. In Verbindung mit dem Apple Pencil hat man in der App wirklich das Gefühl nativ zu zeichnen oder zu malen. Die Bedienung ist intuitiv und die Pinsel und Stifte bieten genau das Maß an Flexibilität die ich zum zeichnen benötige.

Bei anderen Apps mit tausenden Funktionen verliere ich mich oft in den Einstellungen und vergesse ganz das ich eigentlich ein Bild zeichnen wollte. Kurz, ich lasse mich zu leicht von Funktionen ablenken. Bei Tayasui Sketches passiert mir das nicht.

Früher hatte ich das gleiche positive Gefühl auch bei Paper von 53. Leider kann ich mit der App heute nichts mehr anfangen. Die Macher haben sich zu sehr vom ursprünglichen Konzept entfernt. Schade, die App war früher großartig. Ich bin wirklich froh das ich vor kurzem (und per Zufall) Tayasui Sketches gefunden habe. Die App ist ein mehr als würdiger Ersatz.

Cheers!

Alex

die Tür

Eine kleine und schnelle Skizze einer Tür. Sicherlich nicht das beste und schönste Motiv aber manchmal macht es einfach Spaß vermeintlich triviale Dinge, in möglichst kurzer Zeit, abzuzeichnen.

Der Apple Pencil macht mir immer mehr Spaß. Selbst Notizen schreibe ich mittlerweile mit dem Stift, anstatt per Tastatur die Wörter einzutippen. Das coolste dabei ist, dass die Notiz-App die ich aktuelle verwende (GoodNotes 4) eine Handschrifterkennung hat und diese meine Krakelei einwandfrei erkennt und umwandelt. Das iPad Pro wird einmal mehr zu einem treuen und nützlichen Begleiter.

Ich gehe soweit zu sagen, dass ich eigentlich keinen anderen Computer als das iPad mehr brauche. Das Thema vertiefe ich aber demnächst mal in einem eigenen Artikel.

Cheers!

Shabby Sideboard

Eine meiner ersten schnellen Zeichnungen auf dem iPad Pro mit dem Pencil ist ein Abbild unseres Shabby Sideboards aus dem Wohn-/Esszimmer.

Ganz bewußt habe ich auf zu viele Details und genaue Farbgebung verzichtet und die Konturen mit kräftigen Outlines überzeichnet. Ich wollte mich erstmal an das ungewohnte Plastik-auf-Glas-Gefühl einstimmen. Anfangs war es sehr ungewohnt aber bereits nach einigen Minuten habe ich es nicht mehr als störend empfunden. Ein wenig mehr „Weichheit“ (wie etwa bei den normalen Gummigriffeln für Tablets) würde das Gefühl, man zeichnet mit Bleistift auf Papier, noch mehr unterstützen und die Illusion perfekt machen. Das ist aber bereits Jammern auf sehr hohem Niveau.

Das Schriftgefühl und die Haptik sind sehr gut, da hat Apple wirklich gute Arbeit geleistet. Dazu kommt, dass die bisher sehr nervige Verzögerung zwischen Stift-Bildschirmreaktion und damit einer der größten Kritikpunkte beim Zeichnen und Schreiben auf dem iPad, (so gut wie) nicht mehr vorhanden ist. Nicht zu vergessen, dass man bei Verwendung des Pencils den Handballen auf den Bildschirm auflegen kann ohne eine Reaktion auszulösen. Wirklich genial.

Jetzt gerade ich ins schwärmen, sollte also lieber aufhören ehe ich wieder als Apple-Nerd abgestempelt werde.

Cheers!